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NEU

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Gudrun Orlet.
Die Verlorenheit ist noch grün.

120 Seiten. Hardcover. ISBN: 978-3-906276-31-1, OFFIZIN Verlag, Zürich
http://www.offizin.ch
www.gudrunorlet.tumblr.com


Gudrun Orlet ist neben Fachautorin vor allem Lyrikerin. Im neuesten Buch gelingt es ihr verborgene Machtverhältnisse dramatisch zu choreografieren. Ein spannendes Lyrikbuch mit überraschenden Wendungen, mit einem Humor, der im Nachgang zur Entfaltung kommt.

Ihnen ein grossartiges Lesevergnügen!

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Bücher zum Thema Lebenszeit und Lebensgrenzen

Ein Begleitbuch für Interessiere, Betroffene, Angehörige und Pflegende

Das Buch wendet sich an Interessierte, Angehörige als auch an Berufsgruppen, die mit Menschen am Lebensende leben und arbeiten. Es ermutigt, diese Lebenszeit ins Leben und ins Herz der Menschen zu holen.

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Rezension von Sebastian Jünger in Das GOETHEANUM Nr. 12/13 , 23. 3. 2013
„ Orlet formuliert feinsinnige, dichte und lichte Aphorismen; sie beschreibt, sie definiert nicht, sie öffnet einen Verständnisraum, statt ihn durch Tradition und Religion zu verstellen. Sie appelliert an das Individuelle im Sterben und Tod – wohl ein Grund, warum sie die wissenschaftliche Literatur zum Thema bewusst nicht systematisch in ihre Ausführungen einbezieht, …"
„…Begreift man Sterben als eine Phase des Lebens, ist es kein notwendiges Übel, sondern eine besondere, einzigartige Phase. Der Sterbende lebt in einem eigenen Bewusstseinsraum, der mit dem seines Umkreises nicht synchron geht. Sterben sei als aktiver Prozess mit Kraftaufwand verbunden und erfordere „alle dem Leben zur Verfügung stehenden Kräfte."
„Dieses Ernstnehmen des Sterbens als Ausdruck des Lebens bezieht Orlet auch auf Situationen, in denen man von aussen versucht ist, beispielsweise zu sagen: Der oder die Sterbende kann sich nicht lösen! Das weist Orlet zurück: Im Sterben sei der Mensch aufgefordert, seine eigene Zeit zu entfalten, seine eigenen wesentlichen Wünsche ausreifen zu lassen. Im Sterben könne sich ein Zeitfenster öffnen, um noch etwas zu bearbeiten. Auch Klagen im Sterben hat seine Berechtigung, etwa wenn es darum geht, innezuhalten und sich zu konzentrieren.“


Rezension von Margrit Thüler in KILCHBERGER, 13. März 2013
"Das Buch dient zum besseren Verständnis sowohl für Interessierte und Angehörige als auch für Berufsgruppen, die mit Menschen am Lebensende leben und arbeiten.""Wer mit dem Verlust eines geliebten Menschen konfrontiert ist, muss sich mit der Endlichkeit befassen und wird mit einer bis anhin ungewohnten Gefühlsintensität konfrontiert. Der Sterbeprozess läuft sehr differenziert ab und Gudrun Orlet bezeichnet ihn als eine Lebensaufgabe des Menschen:
„Die Zeit am Lebensende ist von unschätzbarem Wert für die Sterbenden selbst und ihre Anvertrauten. Es passiert eine Entwicklung und Reifung, die nur in diesem Lebensabschnitt erlangt werden kann.“
"Es sind persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus der Praxis, die in ihr Buch einfliessen. So beschreibt sie etwa, wie der Übergang ins Jenseits Schritt für Schritt lange vor dem Tod beginnt. „Die Sterbenden betreten bereits Bewusstseinsebenen, die das Lebende überschreiten. Sie sind Grenzgänger, Wanderer zwischen Räumen. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Aspekt das Anstrengende am Sterben ist, nicht mehr ganz hier und noch nicht dort zu sein.“ Gudrun Orlet stellt das Sterben in Zusammenhang mit der Lebensbindung und beschreibt die Dynamiken und Rhythmen, die bei der Entbindung aus dem Leben in den Vordergrund treten."


Neue und ungewöhnliche Perspektiven

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