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Die Angebote können von Einrichtungen, Interessengemeinschaften und von privaten Gruppen auch ausserhalb meines Programmes gebucht werden. Gerne erstelle ich ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot.


Auseinandersetzung mit dem Leben und seiner Endlichkeit

1. Das Jetzt im Leben - Bekräftigung der Lebensbindung

2. Lebens- und Sterbemeditation nach Simonton und Tausch


Lebensende, Sterben und der Tod

1. Sterben - eine Entbindung aus dem Leben

2. Sterbende wachsen über das Leben und die Lebenden hinaus

3. Eine wertvolle Zeit "Um den Tod herum"


Verlust und Trauer

1. Eine länger zurückliegende Verlusterfahrung

2. Poesiegespräch - Poesiebgeleitung

Das aktuelle Seminarangebot


Im Folgenden eine Auswahl an Kursangeboten.

Informationen über Kursangebote, die auf einem längeren Lehr-, Lern- und Erfahrungszeitraum basieren, gebe ich Ihnen gerne auf Anfrage.

Im Frühling und Sommer 2017 sind keine Veranstaltungen im eigenen Programm. Kurse können in dieser Zeit von Gruppen und Einrichtungen wie gewohnt gebucht werden.


1. Das Jetzt im Leben - Bekräftigung der Lebensbindung (Tagesseminar)

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und seiner Endlichkeit ist eine der Kernkompetenzen des Menschen und damit Grundlage für ein lebendiges Leben.

Im ersten Teil setzten wir uns dem Thema anhand des Konzeptes Lebensbogen (© Gudrun Orlet) auseinander. Lebensereignisse und die Auswirkungen auf die Lebensbindung stehen im Vordergrund.

Im zweiten Teil steht die Lebens- und Sterbemeditation im Mittelpunkt. Es ist eine Visualisierungsübung, die sich, ausgehend von der Endlichkeit des Lebens, auf das Jetzt des eigenen Lebens konzentriert. Diese Übung fokussiert auf die innere Dimension, des Seelischen. Es ist schwer fassbar, jedoch erlebbar.

Im dritten Teil richten wir die Aufmerksamkeit auf Wünsche und Herzensangelegenheiten. Ausrichtung und Aufrichtung schliessen die Übung ab.

Ort:Nach Vereinbarung
Zeit:Nach Vereinbarung


2. Lebens- und Sterbemeditation nach Simonton und Tausch

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und der Endlichkeit ist eine der Kernkompetenzen des Menschen und damit Grundlage für ein lebendiges Leben.

Die Lebens- und Sterbemeditation ist eine Visualisierungsübung für Menschen, die sich ausgehend der Endlichkeit des Lebens, auf das Jetzt des eigenen Lebens konzentriert. Diese Übung fokussiert auf die innere Ausrichtung. Reflexion und Aufrichtung schliessen die Übung ab.

Kann auch als Einzelsitzung gebucht werden.

Ort:
Nach Vereinbarung
Zeit:
Nach Vereinbarung


Das Lebensende

1. Sterben - eine Entbindung aus dem Leben (empfohlen als Grundlage für Seminar 2)

Lebensbindung und Lebensentbindung - ein sich veränderndes Verhältnis am Lebensende. Das Konzept Lebensbogen (©Gudrun Orlet) veranschaulicht die Verbindung des Lebens mit dem Sterben. Die entstehende neue innere Dynamik, Entwicklung, Erweiterung der Persönlichkeit, begleitende Emotionen sind ebenso Inhalte wie die daraus resultierenden Aspekte der Begleitung.


2. „Sterbende wachsen über das Leben und die Lebenden hinaus“ (angelehnt an ein Zitat von Prof. Dr. Franco Rest), (Tagesseminar)

Im Zentrum dieses Seminars steht die psychosoziale Ebene an der Lebensgrenze. Das innere Erleben am Lebensende unterliegt einer veränderten Dynamik und einem individuellen Rhythmus. Die Lebensgrenze öffnet innere Räume, die an Eindeutigkeit verlieren. Struktur und lebensgebundene Ordnung treten immer wieder in den Hintergrund.

Das Wachsen, das Entwickeln hin zur Lebensgrenze konfrontiert mit neuen Erlebensqualitäten, Empfindungen und wirft Fragen zur Spiritualität auf. Ist es noch lebensgebundene Emotion oder bereits eine transzendente Erfahrung?

  • Sterben – eine Aufgabe des Lebens – die Aspekte der Natürlichkeit (Lebensbogen © Gudrun Orlet)
  • Lebensbindung und Sterben
  • Emotionsdynamik
  • Emotion und Transzendenz
  • Spiritualität am Lebensende
  • Begleitung und Unterstützung betroffener Menschen


3. Eine wertvolle Zeit - „Um den Tod herum“

Die Zeit kurz vor dem Tod, Eintritt des Todes, danach bis zur Abdankung/Beerdigung/rituellem Abschluss und kurz danach, ist eine wertvolle Zeit. Sie ist Ehrerbietung für Verstorbene und für die Weiterlebenden von besonderer Bedeutung.

  • Die Zeitqualität aus psychischer Sicht: ein kurzer Zeitraum, Realitätenwechsel, intensive Eindrücke, die keine Uhr zu vermessen vermag
  • Religiöse und spirituelle Dimensionen
  • Bedeutung von Präsenz, Begegnung, Kommunikation, Ritualen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Ihre Fragen und Anliegen


Verlust und Trauer

1. Eine länger zurückliegende Verlusterfahrung (Tagesseminar)

Das Seminar richtet sich an Menschen, deren Verlust mindestens ein Jahr bis Jahrzehnte zurückliegt.

Jeder Mensch trägt einen oder mehrere Verluste durch den Tod eines Familienmitgliedes, eines geliebten Menschen oder Freundes. Diese Erfahrungen stellen auch die Frage nach der Bindung an das eigene Leben. Will etwas gesehen, erkannt und anerkannt werden? Gibt es „Totes“ was ich trage? Will etwas aus meinem Leben gehen? Was braucht einen neuen Impuls in meinem Leben?

Im Zentrum liegt das eigene Leben, das Bekräftigen des Weiterlebens hin zu einer weiteren Stufe der inneren und äusseren Entfaltung.

2. Abenseminarien: Poesiegespräch – Poesiebegleitung

Die Poesie bewegt sich an den Grenzen der Sprache, sowie Lebensereignisse einen selbst an die eigenen Erlebensgrenzen bringen. Die poetische Sprache ist ein ideales Instrument den fragilen Zeiten, dem inneren Erleben, Ausdruck und Form zu geben. Vor allem aber Wertschätzung und Bedeutung.

In der Poesiebegleitung ist neben dem gesprochenen Wort, vor allem das Verschriften Teil des Seminars. Im Schreiben liegen Konzentration und Kontemplation. Das Schreiben stärkt und schützt zugleich. Das Gedicht, der Text wird ein neues Gegenüber und ermöglicht eine distanzierte oder angenäherte Betrachtung. Ein Dialog auf einer neuen Ebene kann beginnen.

Ort:Zürich
Zeit:3 Abende
Kosten: 210 CHF